Berufsbetreuer*innen- Erwartungen und berechtigte Anforderungen
Die Fortbildung richtet sich an berufliche Betreuer:innen und Mitarbeitende von Betreuungsbehörden, die mit unberechtigten Leistungserwartungen Dritter konfrontiert sind. Häufig ziehen sich Sozialsysteme zurück und wälzen fachfremde Aufgaben auf die rechtliche Betreuung ab. Das Seminar erarbeitet anhand von Praxisbeispielen ein klares Profil der eigenen Rolle, um Schnittstellen abzugrenzen und Anforderungen von Dritten selbstbewusst zu begegnen.
Inhalte des Seminars
• Gesetzliche Aufgaben, Grenzen und Profil
rechtlicher Betreuung
• Analyse systemischer Erwartungshaltungen
durch Leistungsträger und Dritte
• Abgrenzung zu pädagogischen, pflegerischen
und sozialen Hilfesystemen
• Strategien im Umgang mit falschen Leistungserwartungen
und Abwälzung
• Positionierung und selbstbewusste Rollenklärungen
im Berufsalltag
• Arbeit an konkreten Fallbeispielen aus der
Praxis der Teilnehmenden
Ziele des Seminars
• Sie definieren Ihre berufliche Rolle und
Funktion präzise und grenzen diese nach
außen ab.
• Sie vertreten die Interessen Ihrer Klient:innen
gegenüber Leistungsträgern souverän.
• Sie wehren unberechtigte Aufgabenübertragungen
anderer Akteure fundiert und sicher ab.
Seminarnummer: C27-015
Kategorie: Arbeit und Beruf
Art der Veranstaltung: Präsenz
Referent*in: Klaus Fournell
Anmeldeschluss: 18.03.2027
Teilnahmegebühr: 221,-€
Zahl der Teilnehmer*innen: max. 16
In den Teilnahmegebühren enthalten:
Seminargetränke, Kaffeepausen, Mittagessen, Seminarunterlagen
Veranstaltungsort:
Campus der gpe-Mainz Dekan-Laist-Str. 13, 1.OG 55129 Mainz (Hechtsheim)
Sonstiges:
Sollten Sie eine besondere Kostform benötigen oder behinderungsbedingte Bedarfe haben, dann sprechen Sie uns bitte an. Die Seminarräume sind für mobilitätseingeschränkte Menschen erreichbar. Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.